Digitale Arbeitsprozesse anfällig für Cyberkriminalität

Bonn (news4today) – Deutschlands Wirtschaft setzt verstärkt auf digitale Arbeitsprozesse. Cyberkriminalität stellt dabei ein Risiko dar, da viele Firmen hinsichtlich IT-Sicherheit und Versicherungsschutz nur unzureichend gegen Cyberattacken und Datenklau gewappnet sind, wie Experten warnen.

Mit dem Konzept Industrie 4.0 will die Bundesregierung Deutschlands Wirtschaft für das digitale Zeitalter fit machen. Entwicklung und Produktion in der Wirtschaft werden Branchenexperten zufolge in den kommenden Jahren zunehmend über das Internet gesteuert. Wie der Hightech-Verband Bitkom berichtet, seien vormals analoge Prozesse in vielen Branchen wie Banken und Versicherungen bereits komplett digitalisiert. In Zeiten zunehmender Cyberkriminalität und Wirtschaftsspionage spielen daher nicht nur effektive IT-Sicherheitstechnologien eine Rolle, sondern auch spezielle Konzepte beim Versicherungsschutz. „Die unterschiedlichen Formen der Cyberkriminalität erfordern möglichst passgenaue Absicherungskonzepte für Unternehmen gegen potenzielle Schadensfälle”, erläutert Ralph Brand, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe in Deutschland. Der Versicherer hat dafür das Produkt Zurich Cyber & Data Protection entwickelt. “Mit Zurich Cyber & Data Protection können sich Unternehmen gegen potenzielle Schäden aus Cyberangriffen wirksam absichern”, so Ralph Brand.

Eine repräsentative Befragung von Bitkom hat ergeben, dass bereits jedes zehnte Unternehmen spezielle Lösungen für eine digitale Fertigung und Entwicklung anbietet, weitere 13 Prozent entwickeln derzeit entsprechende Angebote. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte in einer Rede: “Die eigentliche Herausforderung Europas liegt im digitalen Bereich, wenn wir nicht in strukturelle Abhängigkeiten von Amerika und Asien geraten wollen.” Dazu muss die Wirtschaft auch passgenaue Lösungen für IT-Sicherheit und Versicherungsschutz finden gegen Risiken der Cyberkriminalität.

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